studio amore ist ein Denk- und Designbüro an der Schnittstelle räumlicher und gesellschaftlicher Transformation

Wir vermitteln Komplexes einfach, damit Menschen daran teilhaben können. Gemeinsam mit Städten, Organisationen, Unternehmen und Menschen vor Ort entwickeln und kommunizieren wir Wissen und Gestaltung auf allen Maßstabsebenen. Unsere Projekte nehmen die Form von baulichen Interventionen, Workshop-Formaten, Publikationen, Raumstrategien und Informationsgrafiken an. So tragen wir zur Reflexion und zum öffentlichen Austausch darüber bei, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen.

Projekte

Publikationen und Gespräche

Von wegen Landeier – Bauen im ländlichen Raum #1: studio amore

NXT A

In der dreiteiligen Gesprächsreihe “Von wegen Landeier – Bauen im ländlichen Raum” sprechen NXT A und PIONIRA mit drei Architekturbüros über ihre Visionen für den ländlichen Raum und wie lokal gebaut werden kann.
Das Verhältnis zwischen städtischen und ländlichen Räumen verändert sich dynamisch. Mathias Burke und Leon Jank sprechen über unsere Arbeit und Forschung im ländlichen Raum.

Neu in Bullerbü

Die Zeit Arbeit 1/2021

Digitale Pioniere, Co-Working und Dörfer – Das Corona-Trendthema wurde auch in dem DIE ZEIT Spezial aufgegriffen. „Neu in Bullerbü“ heißt der Artikel mit der Frage „Wird das gut gehen?“ Auch Eleonore Harmel wird mit ihrem Wohnprojekt Hof Prädikow und der Landinventur darin portraitiert.

Natur, Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit – was wir auf dem Land suchen.

Urban Change Podcast

In der dritten Folge des Urban Change-Podcasts spricht Katharina Heckendorf mit Eleonore Harmel, Urban Designerin und Mitgründerin des Denk- und Designbüros studio amore. Sie erzählt, wie das Buchprojekt ihren eigenen Blick auf ländliche Regionen verändert hat, welche Sehnsüchte Großstädter dazu veranlassen aufs Land zu ziehen, und warum das häufig gebrauchte Narrativ vom abgehängten Osten sich nicht mit ihrer Erfahrung deckt.

Im zweiten Teil des Podcasts stellt der Städteforscher Julian Petrin drei Strategien vor, mit denen Menschen für ländliche Räume (zurück-)gewonnen werden können.

„We seek to overcome the under complex urban-rural dichotomy.“

topos urbanes.land special edition

In dem Interview sprechen wir ausführlich über Stadt-Land-Verhältnisse, eine neue Aufmerksamkeit für das Land und Narrative darüber, die sich verändern müssen. Außerdem schlagen wir den weiten Bogen von EU-Förderungen für Landwirte bis zu den lokal Engagierten.

Ländliche Verheissung
Wie der Rückzug zum Aufbruch wird

archithese 2.2019

In unserem Beitrag beschreiben wir die Dynamik der neuen Hinwendung zum Land, wie man sie um Berlin beobachten kann. Es geht einerseits um die Sehnsucht, aber auch um den gesellschaftlichen Wandel der Dörfer.

Urban Transformation Design
Grundrisse einer zukunftsgewandten Raumpraxis

Birkhäuser 2020

Hişar Schönfeld fragt in dieser Publikation in der Reihe des „Board of International Research in Design“ nach Bedeutung und Aufgabe eines guten Urban Design und formuliert ein zeitgemäßes und zukunftsgewandtes Verständnis für die „Große Transformation“.

Ländliche Verheissung
Arbeits- und Lebensprojekte rund um Berlin

Ruby Press 2018

Unser Buch stellt Projekte und Menschen vor, die auf je eigene Art kreative Konzepte für ein Leben auf dem Land gefunden haben. Dafür verbinden wir Gesellschaftstheorie mit einem alltagsnahen Blick auf die portraitierten Projekte und Menschen, ihr Engagement, ihre Hintergründe und ihre Organisationsformen. Heutige wie historische Motive der Landsehnsucht, ebenso wie die besondere Geschichte des ostdeutschen ländlichen Raumes lassen ein umfangreiches Bild der gegenwärtigen Situation entstehen, welches das lange Zeit dominante Bild der abgehängten Provinz relativiert. Letztendlich geht es um die Frage, ob es sich bei den MacherInnen um „Kundschafter einer neuen Lebensweise“ – und damit auch um wichtige Akteure für die Entwicklung ländlicher Räume handelt –, oder ob die Projekte lediglich Inseln der eigenen Glückseligkeit sind.

Der Pitcher im Roggen

Neue Narrative. Das Magazin für neues Arbeiten #06 August 2019

Für den Beitrag „Pitcher im Roggen“ von Luka Goetzke wurde Eleonore zu ihrer Perspektive auf einen neuen Kulturclash von Stadt und Land befragt.

Neu vernetzt: Barcelona

Bauwelt Digitale Stadt 19.2018

Als Ergebnis des „Smart Rebel City“ Projektes ist ein Artikel von Melanie Humann und Leon Jank über das Fallbeispiel Barcelona entstanden.

Lange wurde der digitale Wandel von Barcelona vor allem für die Wirtschaft und Prestigeprojekte vorangetrieben. Inzwischen stellt die Stadt mit einer eigenen Digitalisierungsbeauftragten revolutionär klingende Forderungen: Daten und Technik sollen zuerst den Bewohnern dienen, bevor sich Unternehmen daran bereichern. Ist Barcelona auf dem Weg zur digitalen Vorzeigestadt?

Weitere Publikationen

2019

Interview in der novum: Über den Tellerrand forschen. Visions of town and country
novum 11.19

2018 

Artikel in der Zeitschrift der Agrarsozialen Gesellschaft:Bürgerwissenschaften in Mecklenburg-Vorpommern: Landinventur als kollektive Aufgabe.
Mathias Burke, Leon Jank, Steffen Klotz und Andreas Willisch. Beitrag in “Ländlicher Raum. Schwerpunktheft Dorf- und Regionalentwicklung”, 3/2018. Herausgegeben von der Agrarsozialen Gesellschaft e.V.

2017

Die Berufsbilddebatte der 68er im Lichte der Gegenwart. Eine Gegenüberstellung der Planerflugschrift mit der Diskussion um die Kölner Erklärung.
Mathias Burke, Hisar Ersöz, Eleonore Harmel, Leon Jank. Buchkapitel in „Vergessene Schulen: Architekturlehre zwischen Reform und Revolte um 1968”, Missewitz, P./ Görlich, M./Gribat, N. (Hg.), Veröffentlichung im spector Verlag

Von Heuschrecken und alten Wurzeln. Kleine und mittlere Unternehmer und die Herausforderungen der ländlichen Regionen.
Mathias Burke, Eleonore Harmel, Leon Jank.  Buchkapitel in „CSR & Stadtentwicklung“ Albers, H.-H./ Hartenstein, F. (Hg.), Veröffentlichung bei Springer Gabler